Geben ist seliger denn nehmen – Gesundheitstipp für den Arbeitsalltag

inspiert von The GREAT DREAM | G – wie „giving“

gänseblümchenGeben ist seliger denn nehmen. Warum? Weil Fürsorge fest in uns verankert ist. Sie ist Teil unseres biologischen Programms. Wir fühlen uns gut dabei, weil unser Belohnungssystem positiv darauf anspricht. (Quelle: www.actionforhappiness.org). Leider ist es so, dass im Arbeitsalltag andere Dinge wichtiger sind: Termine, Qualität, Kosten, die nächste Präsentation, das Telefonat. Eigentlich wissen wir, was wir tun könnten, wenn wir denn daran denken würden – und wenn wir denn vor lauter Stress auch noch Lust dazu hätten.

Wenn es aber so ist, das Helfen sich positiv auf unsere Laune und letztlich auf unsere (mentale) Gesundheit auswirkt, warum dies nicht aktiv auch in den Arbeitsalltag einbauen?

Dabei müssen es kein großen Gesten sein.

Ein paar Anregungen:

  • Teewasser aufsetzen, etwas mehr, damit auch der nächste sich freut und nicht ewig warten muss bzw den Teebeutel im Becher vergisst, weil er nach dem Aufsetzen des Wasserkochers vergessen hat, dass er eigentlich Tee kochen wollte.
  • Die Kopien/Ausdrucke aus dem Drucker beim Kollegen vorbeibringen, wenn man ohnehin in der Nähe ist
  • Den Kollegen fragen, wie das Wochenende war / wohin es in den nächsten Urlaub geht / wie der vergangene Urlaub war / wie es den Kindern geht
  • Auf dem Weg zum Kiosk den Kollegen fragen, ob man etwas mitbringen kann.
  • Einem offensichtlich überlasteten Kollegen fragen, ob man sie/ihn unterstützen kann.
  • Einen Obst- und Gemüsebringdienst organisieren, an dem sich auch andere Kollegen beteiligen können.

Wenn Ihnen noch weitere Ideen einfallen bzw. Sie bereits andere freundliche Gesten in Ihrem Arbeitsalltag praktizieren, können Sie diese hier gerne (mit-)teilen.

Drei Notizzettel vor HolzhintergrundREMIND ME

Schöne Ideen, kleine Gesten, verpasste Möglichkeit. Auch wenn es banal klingt, kleben Sie sich doch kleine Post-its an Ihren PC, starten Sie eine kleine Geben-Projektwoche. Eine zeitlang bewusst den Fokus auf „die gute Tag“ legen, hilft hieraus eine gute Gewohnheit werden zu lassen. Starten Sie damit in den nächsten 72 Stunden, dann hat die gute Idee eine Chance auf Verwirklichung.

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